Personal Brand_Starportrait

Wie du deinen einzigartigen Stil findest und deine Personal Brand eine ausdrucksstarke Botschaft vermittelt

Marie Kondo ist echt ’ne Marke. Wenn ich ihren Namen höre, denke ich sofort an „Ordnung“. Mit Ausrufezeichen. Marie Kondo ist „Aufräumberaterin“, Autorin und TV-Moderatorin und als Ordnungsexpertin zu einer weltweit bekannten Marke beziehungsweise Personal Brand geworden.  

Wie hat sie das geschafft? 

Schritt für Schritt. Mit zwei kleinen Kindern. Und einem gut durchdachten Konzept, das sie absolut konsequent umsetzte und immer weiter ausbaute.   

Eine Personal Brand vermittelt eine Botschaft mit Werten und verspricht Qualität. Sie bietet ihren Kund*innen relevante Inhalte, weil sie deren Themen aus eigener Erfahrung gut kennt und deswegen ernst nimmt.

Schon ganz früh war sie von der Klarheit fasziniert, die durch Ordnung schaffen entsteht, hatte eine Maxime: „Im Innen wie im Außen“. Ihre Vision: sie möchte Menschen glücklich machen  – denn ordnen sie ihr Haus, ordnen sie ihr Leben.

Im Fokus ihrer Personal Brand steht primär kein Produkt mit seinen Eigenschaften, sondern ihre Person mit dem, wofür sie mit ihrem Namen und ihrer Geschichte steht

Und wer mit seinem Namen für etwas steht, gibt schließlich ein Versprechen ab. Sowas schafft Vertrauen.

Zum Aufbau ihrer Personal Brand brauchte sie eine Strategie, ein Personal Branding.

Das Personal Branding beschreibt den Prozess, den du durchläufst, um dich auf dem Markt inhaltlich und visuell zu positionieren. Ein Personal Branding bezieht deine einzigartige Persönlichkeit mit deinen Kompetenzen in deine Markenbotschaft ein.   

Denn die äußere Darstellung transportiert sehr viele Inhalte – und sollte nicht dem Zufall überlassen werden. Sonst ist es auch nur reiner Zufall, wie eine Marke bei wem ankommt.

Marie zeigt das lehrbuchartig. Bei ihr ist alles aufeinander abgestimmt: von der Farbwahl bis zur Schriftart zum optischen Auftritt, ihrem Schreibstil und dem Look ihrer Website besticht alles durch Einfachheit und einen durchgehend einheitlichen, sehr schlichten, beruhigenden Auftritt. 

Marie hat irgendwann von Null angefangen und den klassischen Prozess durchlaufen:

Beim Personal Branding arbeitest du von Innen deine Vision, deine Mission und deine Werte heraus. Diese drei Prinzipien zeigen, wohin du willst, was dir wichtig ist und worauf es dir ankommt.

Die äußere Welt ist das, womit du dich an die Öffentlichkeit begibst: Dein Slogan, deine Tonalität, dein Farbschema, deine Sprache, dein Auftritt, deine Fotos.

Eine authentisch starke Personal Brand erkennt man daran, dass die innere mit der äußeren Welt im Einklang steht.

 

Wie du deine Personal Brand Schritt für Schritt entwickelst – und immer weiter aufbaust:

Visionssuche_school of nature
Carsten Dujesiefken - school of nature - Personal Brand shooting Sommer 2021

Die innere Welt – Am Anfang steht die Vision. 

Visionen verändern die Welt – das gilt im Kleinen wie im Großen.

Deine Vision ist das „Wohin“ deiner Personal Brand und die erste Frage in der Entwicklung deiner Marke:

Was ist dein Ziel?  Welche Vision hast du?

Was möchtest du mit deiner Personal Brand erreichen? Wohin soll es mit ihr gehen? Wo siehst du dich in der Zukunft? Anders gefragt: Was strebst du inhaltlich an, was möchtest du gesellschaftlich verändern?

Denke bei dieser Frage ruhig richtig groß und träume.  

Eine Vision kann zum Beispiel ein besonderes Erlebnis bei der Nutzung deines Produkts sein oder eine neue Haltung zu deinem Gesundheitszustand oder plastikfreie Weltmeere oder oder oder.

Frage dich als nächstes nach deinen Werten 

Was ist dir wirklich wichtig?

Werte sind wahre Booster für unseren Erfolg. Nur wenn unser Ziel die Werte befriedigt, die uns wirklich wichtig sind, haben wir auch die Energie, die wir brauchen, um unser Ziel zu erreichen. Mit anderen Worten: wenn Werte und Ziele zusammen passen, haben wir Spaß auf unserem Weg.

Übrigens: unsere Werte schlummern oft im Unbewussten und steuern mehr als wir oft wahrhaben wollen. Häufig vorkommende Werte sind zum Beispiel Liebe, Gesundheit, Sicherheit, Familie, Freiheit, Reichtum, Entwicklung usw.

Sobald du dein „Wohin“ und deine Werte herausgearbeitet hast, formuliere einen prägnanten Satz, der erzählt, wohin die Reise mit dir als Personal Brand geht. Dieser Satz ist dein Vision Statement, das du dir auch ruhig einrahmen und über den Schreibtisch hängen kannst, damit du dich immer wieder daran erinnerst. 

Werte, Mission und Vision

Einen großen Anteil am Erfolg einer guten Marke hat die Geschichte, die sie erzählt. Schließlich hat sie dich dazu gebracht hat, das zu tun, was du tust. Marie Kondo hatte eine schwere Krise in ihrem Leben, die sie glücklicherweise überwunden hat. Und genau die Art und Weise, mit der sie ihre Krise überwinden konnte entspricht der Methode, mit der sie arbeitet und die sie anbietet.

Aus deiner persönlichen Geschichte kommt dein innerer Auftrag – er wird als Mission bezeichnet.

Finde deine Mission mit Fragen zu deiner Geschichte, wie zB:

„Mein größter Traum war immer…“,
„Nachdem ….. entschied ich mich, …“,
„Mir war immer klar, dass ich eines Tages ….“

Erzähle, was dich motiviert. Deine Geschichte ist dein Antrieb, dein WARUM. Sie ist das, was dich ausmacht.

Es liegt auf der Hand, dass sich Geschichten, die mitreissen, am besten verkaufen. Aber aufgemerkt: Das bedeutet nicht, dass du dir nur irgendeine packende, gleichwohl erfundene Geschichte auszudenken brauchst, um dich und deine Marke gut zu vermarkten.

Das Gegenteil ist der Fall:

Authentische Mission
Personal Brand Photoshooting Shirin Hornecker - Coach und Trainerin Fitfirm
Eines der wichtigsten Prinzipien im Personal Branding ist Authentizität.
Du wirkst nur dann überzeugend, wenn deine innere Haltung wirklich mit dem übereinstimmt, was du nach außen trägst.
 
Und das ist auch gut so. Denn es ist allein deine Geschichte, die dich nahbar, sympathisch und vertrauenswürdig macht. Sei es ein imposanter Erfolg, eine prägende Kindheitsgeschichte, eine schwere Krise oder eine überstandene lebensgefährliche Erkrankung. Deine Zielgruppe findet sich in deiner Geschichte wieder, mit ihr bist du eine von ihnen. Auch Marie Kondo erzählt ehrlich offen von ihrer Krise und wirkt dadurch sofort sympathisch.
 
Damit schaffst du Vertrauen und Glaubwürdigkeit und wirst zu ihrem Vor- und Sinnbild.
 
 
 
Fasse zuletzt auch deine Mission zusammen, in dem du in einem Satz darstellst, was du machst, wie und für wen du es machst und welche (ideellen) Werte du für deine Kund*innen schaffst.
 

Gratuliere – jetzt hast du die innere Welt deiner Marke erkundet und ein wichtiges Kernstück deiner Arbeit hinter dir! Von nun an kannst du dich immer wieder an deinen Vision und Mission Statements orientieren. Wenn du in einem Team arbeitest, geben diese beiden Sätze gleichermaßen deinem Team  Orientierung und Richtung.

Schlussendlich ist ein an deinen Statements orientiertes Handeln Teil deiner Markenidentität, die du brauchst, um auf dem Markt immer wieder und sofort erkannt zu werden.

Dasselbe gilt auch für die Zukunft, wenn du deine Produktlinie ausbauen und erweitern möchtest: egal, was du tust, bleibe deinem Markenkern treu.

Auch bei Marie Kondo geht es immer nur um das eine: Ordnung Ordnung Ordnung. Ungeachtet der Seite, von der sie ihre Beiträge und Themen betrachtet. 

Die äußere Welt – gib deiner Marke einen Look und rücke sie ins Rampenlicht 

Das Gesicht deiner Personal Brand ist das erste, was deine Kund*innen wahrnehmen. Sie werden auf dich aufmerksam, wenn dein Look stimmt.

Dabei entscheiden sie nahezu ausschließlich aus dem Bauch heraus emotional.

Natürlich hat Marie Kondo auch daran gedacht. Sie sieht immer aufgeräumt aus, trägt nahezu ausnahmslos weiss oder naturbraun und hat immer dieselbe Frisur. Pur und klar, wie ihre Methode.  

Wie trittst du nach außen auf?  Mit welchen äußeren Merkmalen erkennen sie dich immer wieder?

Für einen stimmigen Look  und ein abgestimmtes, einheitliches Design brauchst du ein Konzept mit: 

  • Farbschema: Für deine Website brauchst du im Grunde genommen nur drei Farben: eine Hauptfarbe, eine Kontrast- und eine neutrale Farbe. Farben sagen etwas aus, deswegen wähle eine Farbe, die zu deinem Business passt.
  • Schriften: Suche dir 2 Schriftarten aus, die passend sind zu deiner Personal Brand Statement. Kurz gesagt verwendest du eine für deine Überschriften, die andere für deine Texte. Je nachdem, was du ausdrücken möchtest, gibt es kraftvolle und moderne, schlichte und sachliche oder elegant-klassische Schrifttypen.
  • Personal Brand Fotos: Last but ganz bestimmt not least brauchst du mindestens 5 verschiedene Motive von dir: ein Star-Portrait mit Oberkörper und Blick in die Kamera, eine typische Arbeitssituation, ein Blick-über-die-Schulter-auf-dich Foto, verschiedene Stills und eine Totale, auf der man auch deine Arbeitsumgebung erkennen kann. Die Farbe der Kleidung auf den Fotos sollte zu den Farben deiner Website passen und darauf abgestimmt sein. 

Du lässt dich nicht gern fotografieren?

Geht den meisten so.

Die wenigsten Menschen sind ein Naturtalent vor der Kamera. Gute Nachricht: Es gibt ein paar ganz einfache Tricks, damit dein Shooting super easy wird

Marie Kondo trägt immer weisse Farben. Die Farbe vermittelt Klarheit und Sauberkeit und wird in der Farbpsychologie mit Schlichtheit, Reinheit und Freude gedeutet.

Welcher Kleidungsstil passt zu deiner Personal Brand? Klassisch-modern, förmlich-elegant oder leger-lässig?  Welche Farben passen zu dir, deinem Business und deiner Website? Achte darauf, welche psychologische Bedeutung Farben zugesprochen wird.

Orientiere dich bei der Suche nach dem richtigen Look am Ende auch nach dem, was deinen Traum-Kundinnen gefällt. Sehen sie „ihre“ Personal Brand lieber in Jeans oder Kostüm? Vermittelst du als Personal Brand in dunkel-eleganter Kleidung eher ungewollte Distanz oder die gewünschte Kompetenz?  

Wie auch im richtigen Leben gilt: der erste Eindruck zählt!

Deine Traumkund*innen wählen rein intuitiv die Person aus, die ihnen auf den ersten Blick gefällt, weil er oder sie sympathisch und vertrauenswürdig wirkt.

Und genau das können Personal Brand Fotos vermitteln. Auf ihnen zeigst du dich mit dem, was du tust, weil du dafür brennst.

Wie du mit Personal Brand Fotos auf den ersten Blick beeindruckst, habe ich dir hier zusammengefasst. 

Am Ende ist ein Personal Branding alles andere als trivial. So simple und klar, wie es am Ende aussehen soll, so intensiv ist hierfür die Auseinandersetzung mit dir selbst und dem, was du tust und wohin du willst.

Am Ende lohnt es sich sehr, wenn du dir für die (Weiter-)Entwicklung deiner Personal Brand Zeit und Mühe gibst. Denn wie auf ein gutes Fundament, auf das wir ein solides Haus mit vielen Stockwerken bauen können, können wir eine Personal Brand mit einem guten Konzept stets und stringent ausbauen.  

Auch mich haben Profis beraten – KatrinundKerstin.  Die Zusammenarbeit mit Ihnen verschaffte mir innerliche wie äußerliche Klarheit, um meine  Fähigkeiten in eins zu bündeln. Der Weg hat sich gelohnt.